Bienen im Dezember

Liebe Bienenfreunde,

im Dezember ist es an den Bienenvölkern besonders ruhig. Die Bienen sitzen in der Wintertraube, verbrauchen ihre Vorräte und halten die Königin im Inneren der Traube warm.

Bienen im Dezember sollten möglichst nicht gestört werden. Die Beuten bleiben geschlossen, denn jede unnötige Störung kostet Energie und kann die Winterruhe beeinträchtigen.

Für uns Imker steht jetzt vor allem die Kontrolle von außen an. Außerdem wird, wenn die Völker brutfrei sind und die Bedingungen passen, die Restentmilbung gegen Varroa durchgeführt. Gleichzeitig läuft die Advents- und Weihnachtsmarktzeit, sodass Honig, Kerzen, Pflegeprodukte und weitere Imkereiprodukte verkauft oder nachproduziert werden.
  • Marktprodukte begleiten
  • Restentmilbung einordnen
  • Winterruhe respektieren

5 wichtige Einblicke zur Restentmilbung

Bienen im Dezember befinden sich mitten in der Winterruhe. Die Völker werden möglichst nicht geöffnet, die Aktivität ist stark reduziert und die Wintertraube schützt Königin und Bienen vor der Kälte. Für Imker ist jetzt besonders wichtig, Ruhe zu bewahren und nur gezielt zu kontrollieren.
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Die Bienen sitzen in der Wintertraube

Bienen im Dezember befinden sich in der Winterruhe. Bei kalten Temperaturen sitzen sie eng in der Wintertraube zusammen und halten sich gegenseitig warm.

In der Mitte der Traube sitzt die Königin. Sie wird von den Arbeiterinnen geschützt und gewärmt, damit das Volk sicher durch die kalte Jahreszeit kommt.

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Die Beuten bleiben geschlossen

Im Dezember werden die Völker möglichst nicht geöffnet. Jede unnötige Störung kann die Wintertraube auseinanderbringen und kostet die Bienen wertvolle Energie.

Deshalb kontrollieren wir nur von außen, ob die Beuten sicher stehen, die Deckel richtig sitzen und die Fluglöcher frei bleiben.

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Die Restentmilbung wird vorbereitet

Ein wichtiger Punkt im Dezember ist die Restentmilbung gegen Varroa. Sie wird dann eingeordnet, wenn die Völker brutfrei sind und die Bedingungen passen.

Die Behandlung ist besonders wichtig, weil sich die Varroamilben jetzt nicht mehr in verdeckelter Brut verstecken können.

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Kontrollen erfolgen nur von außen

Auch im Dezember bleibt der Bienenstand im Blick. Wir prüfen, ob die Beuten stabil stehen, ob Sturm, Regen oder Schnee etwas verändert haben und ob die Fluglöcher frei sind.

Die Völker selbst bleiben dabei ungestört. Ziel ist nicht eine Durchsicht, sondern eine ruhige Kontrolle der äußeren Bedingungen.

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Die Weihnachtsmarktzeit läuft

Während die Bienen ruhen, ist für uns Imker im Dezember trotzdem viel zu tun. Advents- und Weihnachtsmärkte laufen, Produkte werden verkauft und bei Bedarf nachgefüllt.

Honig, Kerzen, Pflegeprodukte, Propolistinktur, Met, Honig in Vodka und Honig in Rum gehören jetzt zu den Produkten, die in der Imkerei und auf Märkten eine wichtige Rolle spielen.

Ruhige Kontrollen im Dezember

Im Dezember wird am Bienenstand nur von außen kontrolliert. Die Beuten bleiben geschlossen, damit die Wintertraube nicht gestört wird und die Bienen ihre Energie sparen können.

Im Dezember wird am Bienenstand nur noch sehr zurückhaltend kontrolliert. Die Völker sitzen in der Wintertraube und sollen möglichst nicht gestört werden. Deshalb bleiben die Beuten geschlossen.

Stattdessen prüfen wir von außen, ob die Beuten sicher stehen, die Deckel fest sitzen und die Fluglöcher frei bleiben. Nach Sturm, Regen oder Schnee lohnt sich ein kurzer Kontrollgang am Bienenstand.

Beuten geschlossen halten Die Wintertraube wird nicht gestört, damit die Bienen Energie sparen können.
Standfestigkeit prüfen Nach Wind, Regen oder Schnee wird kontrolliert, ob die Beuten sicher stehen.
Fluglöcher freihalten Die Fluglöcher bleiben im Blick, damit Luftaustausch und Reinigungsflug möglich bleiben.

Arbeiten in der Imkerei im Dezember

Während die Bienen ruhen, ist in der Imkerei trotzdem viel los. Im Dezember laufen Advents- und Weihnachtsmärkte, Produkte werden verkauft, nachgefüllt und die Vorbereitung auf das neue Bienenjahr beginnt.

Während die Bienen im Dezember ruhen, läuft für uns die Advents- und Weihnachtsmarktzeit. Honig, Kerzen, Pflegeprodukte, Propolistinktur, Met, Honig in Vodka und Honig in Rum werden verkauft, nachgefüllt oder weiter vorbereitet.
Gleichzeitig beginnt langsam die Planung für das kommende Bienenjahr. Material wird kontrolliert, Rähmchen können vorbereitet werden und die ruhigere Zeit wird genutzt, um Ordnung in der Imkerei zu schaffen.

Weihnachtsmärkte begleiten Honig, Kerzen und weitere Imkereiprodukte werden auf Advents- und Weihnachtsmärkten angeboten.
Produkte nachfüllen Beliebte Produkte werden bei Bedarf nachproduziert, abgefüllt oder etikettiert.
Material prüfen Beuten, Rähmchen und Zubehör werden kontrolliert und für das neue Jahr vorbereitet.
Neues Jahr planen Standorte, Materialbedarf und Arbeiten für das Frühjahr werden vorbereitet.

Im Dezember ist es an den Völkern ruhig, aber in der Imkerei bleibt genug zu tun. Weihnachtsmärkte, Produktpflege und die Vorbereitung auf das neue Bienenjahr laufen parallel.

Bienen im Dezember: Foto unseres Markstandes im Winter mit unserem Imker Thomas Nagel und einer Hilfe
Im Dezember werden Produkte für Advents- und Weihnachtsmärkte vorbereitet, nachgefüllt und für den Verkauf bereitgestellt.

Warum die Restentmilbung im Dezember wichtig ist

Die Restentmilbung ist eine wichtige Maßnahme gegen Varroa. Sie wird durchgeführt, wenn die Völker brutfrei sind, damit die Behandlung möglichst gut wirken kann.
Bienen im Dezember: gestorbene Varoamilben auf einer Varoalade eines Volkes
Auf der Varroaschublade beziehungsweise dem Varroaboden lässt sich der Milbenfall kontrollieren. So kann eingeschätzt werden, wie stark ein Volk mit Varroa belastet ist.

Die Restentmilbung ist im Dezember besonders wichtig, weil die Völker zu dieser Zeit häufig brutfrei sind. Dadurch sitzen die Varroamilben auf den Bienen und nicht geschützt in verdeckelter Brut.

Genau deshalb kann eine Behandlung zu diesem Zeitpunkt besonders gezielt wirken. Sie hilft dabei, die Varroa-Belastung vor dem Start ins neue Bienenjahr möglichst niedrig zu halten.

Gleichzeitig gilt: Die Völker werden nur so wenig wie nötig gestört. Jede Maßnahme wird ruhig, zügig und mit Blick auf die Winterruhe durchgeführt.

Gut zu wissen: Brutfreiheit ist entscheidend. Die Restentmilbung wirkt am besten, wenn keine verdeckelte Brut vorhanden ist. Deshalb ist der richtige Zeitpunkt im Dezember besonders wichtig.

Häufige Fragen zu Bienen im Dezember

Wenn keine verdeckelte Brut vorhanden ist, sitzen die Varroamilben auf den Bienen. Dadurch kann die Behandlung gezielter wirken.

Im Dezember sollen die Bienen möglichst ungestört bleiben. Das Öffnen der Beute kann die Wintertraube stören und kostet die Bienen wertvolle Energie.

Die Restentmilbung ist eine Behandlung gegen Varroa in der brutfreien Zeit. Sie soll die Milbenbelastung vor dem neuen Bienenjahr möglichst stark reduzieren.

Im Dezember kümmern sich Imker um ruhige Außenkontrollen, Restentmilbung, Weihnachtsmärkte, Produktpflege, Materialkontrolle und die Vorbereitung auf das kommende Bienenjahr.

Bienen im Dezember sitzen meist in der Wintertraube. Sie fliegen kaum aus, verbrauchen ihre Vorräte und halten die Königin im Inneren der Traube warm.

Viele Grundlagen rund um Honigbienen, Bienenvolk und Imkerei erklären wir bereits in unserem Bienenwissen. Weitere Informationen zu Honigbienen und Bienenhaltung findet ihr außerdem beim Deutschen Imkerbund e. V.

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