Bienen im Juni

Liebe Bienenfreunde,

im Juni erreichen viele Bienenvölker den Höhepunkt ihrer Entwicklung. Starke Völker können jetzt aus bis zu 40.000 Bienen bestehen und sind bei gutem Wetter intensiv mit Sammeln, Brutpflege und Honigbereitung beschäftigt.

Bienen im Juni stehen aber weiterhin unter genauer Beobachtung. Die Schwarmstimmung kann noch hoch sein, deshalb bleiben regelmäßige Kontrollen wichtig.

Ein besonderer Höhepunkt ist die Ernte des Frühtrachthonigs. Wenn die Honigräume gut gefüllt, der Honig reif und die Waben verdeckelt sind, beginnt eine der schönsten Arbeiten im Bienenjahr.
  • Frühtrachthonig ernten
  • Schwarmkontrollen fortführen
  • Höhepunkt der Volksentwicklung

5 spannende Einblicke zur Honigernte

Bienen im Juni sind besonders aktiv. Die Völker sind stark, die Honigräume können gut gefüllt sein und trotzdem bleibt die Schwarmkontrolle wichtig. Gleichzeitig verändert die Sommersonnenwende langsam die Entwicklung im Volk.
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Völker sind auf dem Höhepunkt

Bienen im Juni erreichen oft den Höhepunkt ihrer Entwicklung. Starke Völker können jetzt aus bis zu 40.000 Bienen bestehen.
In der Beute ist viel los: Brut wird gepflegt, Sammlerinnen fliegen aus und die Honigräume können sich mit Nektar füllen.

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Die Schwarmstimmung bleibt wichtig

Auch im Juni kann die Schwarmstimmung noch hoch sein. Deshalb bleiben regelmäßige Kontrollen weiterhin notwendig.
Mit der Kippkontrolle lässt sich schnell prüfen, ob am unteren Rand der Brutwaben Schwarmzellen angelegt wurden. Wenn Schwarmstimmung erkennbar ist, muss genauer durchgesehen werden.

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Die Sommersonnenwende verändert das Volk

Ab der Sommersonnenwende um den 21. Juni werden die Tage wieder kürzer. Die Bienen nehmen diese Veränderung wahr.
Nach und nach wird die Brutleistung reduziert. Dadurch nimmt die Volksstärke später langsam wieder ab, auch wenn das Volk im Juni noch sehr stark wirken kann.

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Die Frühtracht wird erntereif

Ein Höhepunkt im Juni ist die Ernte des Frühtrachthonigs. Gute Völker haben ein bis zwei Honigräume mit Nektar gefüllt, den Honig getrocknet und die reifen Zellen mit Wachs verdeckelt.
Zur Frühtracht zählen vor allem Nektarquellen wie Raps, Obstblüte, Apfel, Kirsche und Löwenzahn.

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Auch der Futtervorrat bleibt im Blick

Trotz voller Honigräume kann es im Juni zu einer Trachtlücke kommen. Dann finden die Bienen vorübergehend weniger Nahrung.
Deshalb wird bei den Kontrollen auch auf den Futtervorrat geachtet. Kein Volk soll hungern, besonders wenn schlechtes Wetter oder fehlende Tracht die Versorgung erschweren.

Schwarmkontrollen im Juni

Auch im Juni bleiben Schwarmkontrollen wichtig. Die Völker sind stark, die Bruträume gut besetzt und die Schwarmstimmung kann weiterhin auftreten.

Um den Zeitaufwand möglichst gering zu halten, arbeiten wir häufig mit der Kippkontrolle. Dabei wird der obere Brutraum angekippt und senkrecht gestellt. So lässt sich die Unterseite der Brutwaben schnell auf Schwarmzellen kontrollieren.

Wenn keine Schwarmzeichen zu sehen sind, kann das Volk zügig wieder geschlossen werden. Werden Schwarmzellen gefunden, folgt eine vollständige Durchsicht des Wabenwerks.

Kippkontrolle nutzen Der obere Brutraum wird angekippt, um die Unterseite der Waben zu prüfen.
Schwarmzellen suchen Besonders am unteren Rand der Brutwaben können Schwarmzellen entstehen.
Genauer prüfen Bei Schwarmstimmung muss das gesamte Wabenwerk durchgesehen werden.

Arbeiten in der Imkerei im Juni

Im Juni gibt es viel zu tun. Neben den Schwarmkontrollen rückt die Frühtrachternte in den Mittelpunkt.

Die wichtigsten Arbeiten im Juni sind die regelmäßige Kontrolle der Völker, das Beobachten des Futtervorrats und die Prüfung der Honigräume.
Wenn der Frühtrachthonig reif ist, werden die Honigrähmchen entnommen, entdeckelt und geschleudert. Danach läuft der Honig durch ein Sieb und wird in Hobbocks gesammelt.

Honigreife prüfen Verdeckelte Honigwaben zeigen, dass der Honig ausreichend getrocknet wurde.
Honigrähmchen entnehmen Reife Rähmchen werden aus dem Honigraum genommen und zur Ernte vorbereitet.
Waben entdeckeln Die kleinen Wachsdeckel werden entfernt, bevor der Honig geschleudert wird.
Honig sieben Beim Sieben werden Wachsreste und Fremdstoffe aus dem Honig entfernt.

Im Juni treffen starke Völker, Schwarmkontrollen und Honigernte zusammen. Deshalb gehört dieser Monat zu den intensivsten und schönsten Zeiten im Bienenjahr.

Bienen im Juni: Frühtrachthonig läuft durch ein Sieb in einen Hobbock
Im Juni wird der reife Frühtrachthonig geschleudert, gesiebt und in Hobbocks gesammelt.

Warum die Frühtracht im Juni geerntet wird

Die Frühtracht stammt von Pflanzen, die früh im Jahr blühen. Dazu gehören zum Beispiel Raps, Obstblüte, Apfel, Kirsche und Löwenzahn.
Bienen im Juni: verdeckelte Honigwabe mit reifem Frühtrachthonig
Wenn die Honigzellen mit Wachs verdeckelt sind, wurde der Honig von den Bienen getrocknet und ist bereit für die Ernte.

Wenn ein Volk mehr Honig einträgt, als es selbst verbraucht, dürfen wir den Überschuss ernten. Entscheidend ist, dass der Honig reif ist. Reifer Honig wurde von den Bienen getrocknet und häufig mit einem dünnen Wachsdeckel verschlossen.

Für die Ernte werden die Honigrähmchen entnommen. Anschließend werden die Zellen entdeckelt und die Waben geschleudert. Der Honig läuft durch ein Sieb in Lagereimer und kann später weiterverarbeitet werden.

Gut zu wissen: Reifer Honig ist verdeckelt. Wenn viele Honigzellen mit Wachs verschlossen sind, ist das ein gutes Zeichen. Die Bienen haben den Honig getrocknet und lagerfähig gemacht.

Häufige Fragen zu Bienen im Juni

Auch im Juni kann Schwarmstimmung auftreten. Deshalb werden die Völker weiterhin regelmäßig kontrolliert, damit ein Schwarm nicht unbemerkt abgeht.

Bei der Kippkontrolle wird der obere Brutraum angekippt, damit die Unterseite der Brutwaben kontrolliert werden kann. So lassen sich viele Schwarmzellen schnell erkennen.

Frühtrachthonig wird geerntet, wenn die Honigräume gut gefüllt sind und der Honig reif ist. Ein gutes Zeichen sind verdeckelte Honigzellen.

Zur Frühtracht zählen frühblühende Pflanzen wie Raps, Obstblüte, Apfel, Kirsche und Löwenzahn.

Auch im Juni kann Schwarmstimmung auftreten. Deshalb werden die Völker weiterhin regelmäßig kontrolliert, damit ein Schwarm nicht unbemerkt abgeht.

Im Juni kann es trotz starker Völker zu einer Trachtlücke kommen. Dann finden die Bienen weniger Nahrung, deshalb bleibt der Futtervorrat wichtig.

Viele Grundlagen rund um Honigbienen, Bienenvolk und Imkerei erklären wir bereits in unserem Bienenwissen. Weitere Informationen zu Honigbienen und Bienenhaltung findet ihr außerdem beim Deutschen Imkerbund e. V.

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