Bienen im Februar

Liebe Bienenfreunde,

nach dem sehr ruhigen Januar mit Pflichtarbeiten wie Aufräumen, Inventur und Materialpflege beginnt der Februar wieder etwas interessanter. Bienen im Februar befinden sich zwar noch immer in der Winterruhe, trotzdem kann ein erster vorsichtiger Blick auf die Völker möglich sein.

Die Beuten werden weiterhin nicht vollständig geöffnet, denn Kälte, Regen und unruhiges Wetter können für die Bienen gefährlich werden. Die Wintertraube sollte nicht gestört werden.

Ein kurzer Blick von oben durch die Folie kann aber zeigen, ob die Völker noch leben, wie sie sitzen und ob der Futtervorrat noch ausreicht.
  • Erster Blick auf die Völker
  • Futtervorrat kontrollieren
  • Wintertraube nicht stören

5 wichtige Einblicke vor dem Frühling

Bienen im Februar wirken von außen oft noch ruhig. Im Inneren des Bienenvolkes kann sich aber bereits etwas verändern. Die folgenden Einblicke zeigen, worauf es jetzt ankommt und warum der Februar für Imker wieder spannender wird.
01

Die Wintertraube bleibt geschützt

Bienen im Februar sitzen bei Kälte weiterhin in der Wintertraube. Diese sollte nicht unnötig gestört werden, weil die Bienen dort Wärme halten und Energie sparen.
Deshalb werden die Völker noch nicht richtig geöffnet. Ein vorsichtiger Blick von oben durch die Folie kann aber möglich sein, ohne das Volk stark zu stören.

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Ein erster Blick zeigt, ob das Volk lebt

Bienen im Februar sitzen bei Kälte weiterhin in der Wintertraube. Diese sollte nicht unnötig gestört werden, weil die Bienen dort Wärme halten und Energie sparen.
Deshalb werden die Völker noch nicht richtig geöffnet. Ein vorsichtiger Blick von oben durch die Folie kann aber möglich sein, ohne das Volk stark zu stören.

03

Der Futtervorrat wird kontrolliert

Bienen im Februar sind weiterhin auf ihre Vorräte angewiesen. Der Futtervorrat kann durch vorsichtiges Anheben der Beute geschätzt werden. Dabei wird die Beute vorne und hinten mit einer Kofferwaage angehoben und die Werte werden zusammengezählt.
Wenn Futter fehlt, kann vorbereiteter Futterteig oberhalb der Wintertraube aufgelegt werden. Die Bienen nutzen Schwitzwasser in der Beute, um den Teig aufzunehmen.

04

Schwitzwasser kann auf Brut hinweisen

Wassertropfen oder Schwitzwasser unter der Folie können ein Hinweis darauf sein, dass im Volk bereits Brut vorhanden ist. Das deutet darauf hin, dass die Königin wieder aktiv ist.
Auch eine Gemüllschublade kann zur Kontrolle eingelegt werden. Am Gemüll lässt sich erkennen, ob Brut schlüpft, ob das Volk Nahrung findet und ob es Auffälligkeiten gibt.

05

Ende Februar kann die Völkerpflege beginnen

Wenn das Wetter es erlaubt, kann ab Ende Februar langsam mit der Völkerpflege begonnen werden. Trotzdem bleibt Vorsicht wichtig, denn kalte Nächte und wechselhaftes Wetter sind weiterhin möglich.
Im Mittelpunkt stehen jetzt keine großen Eingriffe, sondern Beobachtung, Futterkontrolle und eine ruhige Vorbereitung auf den Frühling.

Standkontrolle im Februar

Bienen im Februar brauchen weiterhin Schutz und Ruhe. Trotzdem können vorsichtige Kontrollen helfen, den Zustand der Völker besser einzuschätzen, ohne die Wintertraube unnötig zu stören.

Bei den Kontrollen im Februar schauen wir vor allem von außen und von oben durch die Folie. Die Beuten werden nicht vollständig geöffnet, damit keine Kälte in das Volk gelangt.

Wichtig ist, ob die Völker noch leben, ob der Sitz der Wintertraube passend wirkt und ob ausreichend Futter vorhanden ist. Bei Bedarf kann Futterteig aufgelegt werden.

Beuten kontrollieren Wir prüfen, ob die Beuten sicher stehen und keine äußeren Schäden sichtbar sind.
Futtervorrat einschätzen Durch vorsichtiges Anheben der Beute kann der Futtervorrat grob geschätzt werden.
Futterteig geben Falls Futter fehlt, kann vorbereiteter Futterteig oberhalb der Wintertraube aufgelegt werden.

Arbeiten in der Imkerei im Februar

Im Februar geht die Vorbereitung auf das neue Bienenjahr weiter. Nach den Pflichtarbeiten im Januar wird nun genauer geschaut, welche Materialien gebraucht werden und welche Völker besondere Aufmerksamkeit benötigen.

Zu den wichtigsten Arbeiten gehören die Kontrolle der Beuten auf Schäden, die Einschätzung des Futtervorrats und bei Bedarf die Vorbereitung oder Gabe von Futterteig.

Beuten auf Schäden prüfen Nach Wind, Regen oder Frost wird kontrolliert, ob die Beuten weiterhin sicher und unbeschädigt stehen.
Futtervorrat kontrollieren Der Futterstand wird eingeschätzt, damit schwache oder knapp versorgte Völker rechtzeitig unterstützt werden können.
Futterteig vorbereiten Vorbereiteter Futterteig kann bereitgelegt werden, falls einzelne Völker zusätzliche Versorgung benötigen.
Gemüllschublade nutzen Über das Gemüll lassen sich Hinweise auf Brut, Futteraufnahme oder mögliche Probleme im Volk erkennen.

So bleiben die Bienen im Februar möglichst ungestört, während in der Imkerei alles für die kommende Saison vorbereitet wird.

Zweizargige Bienenbeute der Bienen im Februar
Im Februar bleibt die Beute meist geschlossen. Kontrollen erfolgen vorsichtig und mit möglichst wenig Störung.

Futterteig im Februar

Im Februar kann der Futtervorrat einzelner Völker knapp werden. Wenn das der Fall ist, kann vorbereiteter Futterteig oberhalb der Wintertraube aufgelegt werden, ohne das Volk unnötig zu stören.
Futterteig auf den Rähmchen eines Bienenvolks im Februar
Futterteig wird direkt oberhalb der Wintertraube aufgelegt, damit die Bienen ihn bei Bedarf erreichen können.

Ein kurzer Blick von oben durch die Folie kann im Februar zeigen, ob das Volk noch lebt und wo die Wintertraube sitzt. Wird dabei deutlich, dass der Futtervorrat knapp werden könnte, kann Futterteig aufgelegt werden.

Die Bienen lösen den Futterteig mit Feuchtigkeit aus der Beute. Bei milderem Wetter können sie außerdem ausfliegen und Wasser sammeln.

Gut zu wissen: Futterteig muss vorbereitet sein. Futterteig besteht aus Puderzucker und Honig. Nach dem Anmischen sollte er mehrere Wochen reifen, damit er von den Bienen besser aufgenommen und verarbeitet werden kann.

Häufige Fragen zu Bienen im Februar

Bienenvölker sollten im Februar normalerweise nicht vollständig geöffnet werden. Kälte, Regen und wechselhaftes Wetter können für die Bienen gefährlich sein. Ein kurzer Blick von oben durch die Folie ist aber möglich, wenn es vorsichtig und ohne große Störung geschieht.

Der Futtervorrat ist im Februar besonders wichtig, weil das Volk weiterhin von den eingelagerten Vorräten lebt. Wenn die Bienen im Februar aktiver werden oder bereits Brut vorhanden ist, kann der Verbrauch steigen.

Futterteig wird im Februar nur aufgelegt, wenn der Futtervorrat knapp werden könnte. Er wird oberhalb der Wintertraube platziert, damit die Bienen ihn bei Bedarf erreichen und mit Feuchtigkeit aus der Beute aufnehmen können.

Ein vorsichtiger Blick von oben durch die Folie kann zeigen, ob das Volk noch lebt und wo die Wintertraube sitzt. Auch Futterkränze, Schwitzwasser unter der Folie oder Gemüll auf der Gemüllschublade können Hinweise auf den Zustand des Volkes geben.

Bienen im Februar befinden sich meist noch in der Winterruhe. Sie sitzen bei kalten Temperaturen in der Wintertraube, verbrauchen ihre Futtervorräte und verlassen die Beute nur an milderen Tagen.

Viele Grundlagen rund um Honigbienen, Bienenvolk und Imkerei erklären wir bereits in unserem Bienenwissen. Weitere Informationen zu Honigbienen und Bienenhaltung findet ihr außerdem beim Deutschen Imkerbund e. V.

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